Red Bull Racing ist heute eines der dominantesten Teams in der Geschichte der Formel 1 und steht für einen der bemerkenswertesten Aufstiege, den der Sport je gesehen hat. Was 2004 mit der Übernahme des damaligen Jaguar-Teams begann, entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einem der erfolgreichsten und einflussreichsten Rennställe aller Zeiten. Damals galt die Übernahme in Fachkreisen als riskantes Experiment, ein Getränkehersteller ohne jede Motorsporterfahrung wollte in der technisch anspruchsvollsten Rennserie der Welt bestehen.
Erfolge und Fahrer
Mit Sebastian Vettel gewann das Team zwischen 2010 und 2013 vier Mal in Folge die Fahrer- und Konstrukteursweltmeisterschaft, eine Leistung, die in der modernen Formel 1 ihresgleichen sucht. Max Verstappen setzte diese Tradition ab 2021 fort und holte mehrere Weltmeistertitel in Serie, womit er sich in die Riege der größten Fahrer aller Zeiten einreihte. Beide Fahrer wurden maßgeblich durch das Red Bull Juniorprogramm gefördert, das talentierte Nachwuchsfahrer früh entdeckt und systematisch an die Weltspitze heranführt.
Technologie und Innovation
Red Bull Racing betreibt in Milton Keynes eines der modernsten Formel-1-Werke der Welt. Das Team gilt als Vorreiter in der aerodynamischen Entwicklung und hat mehrfach technische Lösungen eingeführt, die den gesamten Sport beeinflusst haben. Der hauseigene Windtunnel, das Designzentrum und die enge Zusammenarbeit mit Motorenpartner Honda sind Ausdruck des Anspruchs, nicht nur mitzufahren, sondern den Sport zu definieren.
Das Schwesterteam
Parallel zu Red Bull Racing betreibt das Unternehmen das Schwesterteam Visa Cash App RB, früher bekannt als Toro Rosso, als Sprungbrett für junge Fahrer. Teams wie dieses sind selten in der Formel 1 und zeigen, wie ernst Red Bull die langfristige Nachwuchsförderung nimmt. Fahrer wie Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo und Carlos Sainz durchliefen dieses System, bevor sie zu Stars der Weltklasse wurden.
