Hermann Buhl – Der Bezwinger des Nanga Parbat

Hermann Buhl (1924–1957) war einer der bedeutendsten Höhenbergsteiger des 20. Jahrhunderts und gilt bis heute als Legende des Alpinismus. Berühmt wurde er vor allem durch die spektakuläre Erstbesteigung des Nanga Parbat im Jahr 1953.
Hermann Buhl wurde in Innsbruck (Österreich) geboren und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für die Berge. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte er sich schnell zu einem der stärksten Alpinisten Europas. Besonders bekannt war er für seinen außergewöhnlichen Ehrgeiz, seine mentale Stärke und seine Fähigkeit, auch unter extremsten Bedingungen weiterzukämpfen.

Historische Leistung am Nanga Parbat

Sein größter Erfolg gelang ihm 1953, als er den Nanga Parbat als erster Mensch bestieg – allein, ohne Sauerstoffgerät und nach über 40 Stunden ununterbrochener Anstrengung. Sein berühmtes „Stehbiwak“ in über 8.000 Metern Höhe gilt bis heute als eine der extremsten Situationen in der Geschichte des Bergsteigens.
1957 gelang Buhl gemeinsam mit Kurt Diemberger die Erstbesteigung des Broad Peak (8.051 m) in Pakistan – ein weiterer Meilenstein im Höhenbergsteigen.
Nur wenige Wochen nach diesem Erfolg verunglückte Hermann Buhl am 27. Juni 1957 bei einer Expedition am Chogolisa im Karakorum tödlich. Er war erst 32 Jahre alt.
Trotz seines kurzen Lebens hinterließ Hermann Buhl ein außergewöhnliches Vermächtnis und gilt bis heute als Symbol für Mut, Entschlossenheit und Pioniergeist im Alpinismus. 

1953 : Hermann Buhl en solitaire et sans oxygène au sommet du Nanga Parbat

Hermann Buhl